Samstag, 15. Juni 2013

All she ever wanted was the world.

Sie liegt auf ihrem Bett , offenes Fenster , Abendhimmel. Der laue Sommerwind dringt in ihr Zimmer ein , umspielt sie , gibt ihr eine leichte Gänsehaut. Ihre Augen sind auf den Sonnenuntergang gerichtet , auf den Himmel , der sich in ein glühendes orange und einem unergründlichem violett verfärbt. Die Farben umkreisen die Sonne , die immer weiter verschwindet , und trotzdem ihr Licht auf die Häuser , Straßen , wälder und Wege wirft. Zu diesem Panorama hört sie die selbe Musik auf und ab. Sie liegt , in Boxershorts und top , egal ob ihr langsam kalt wird oder nicht , mit Kopfhörern im Ohr , die Musik auf vollste Lautstärke gestellt. Schließt die Augen , nur um sie nach ein , zwei langsamen Tränen wieder zu öffnen. Sie wünscht sich vielleicht sogar mehr weinen zu können , einfach heiße Tränen fließen lassen , aber das geht nicht , es kommen einfach keine Tränen. Immer nur dieses Gefühl , das Gefühl bevor die Tränen kommen und das wars. Anstelle der tränen , schleichen sich Gefühle auf , ein wenig Herzschmerz , ein wenig unreife , vielleicht soagr ein ganz klein wenig ungeliebt. Dabei ist es vielleicht auch gar kein Grund zum weinen. Ihre Augen wandern vom Abend himmel , zu ihren Füßen , die an der Wand gestreckt liegen. Roter Nagellack , der halb abgeknibbelt ist. Das einzige was sie wollte , war im Grunde genommen zuviel. Objektiv betrachtet nicht zu viel , subjektiv betrachtet schon.




 
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